Die Drohnenkriege – Vom Krieg gegen den Terror zu den Roboterkriegen der Zukunft?


Infoveranstaltung am 26.02.2014 – Mittwoch – 19 Uhr

Die Drohnenkriege – Vom Krieg gegen den Terror zu den Roboterkriegen der Zukunft?

Die Drohnenkriege – Anfang November 2013 hatten sie bereits ihr elfjähriges Jubiläum – sind Ausdruck einer rasanten Entwicklung: vom „weltweiten Krieg gegen den Terrorismus“ nach 9/11 zur Kriegsführung der Zukunft. Einer Zukunft, die gelegentlich der Science Fiction zu entstammen scheint, in der die Roboter die schmutzigen Kriege der Menschen kämpfen und sich schließlich gegen ihre Schöpfer erheben.

Als „Drohnenkrieg“ bekannt, wurden insbesondere die Tötungseinsätze britischer und US-amerikanischer ferngesteuerter Kampfdrohnen welche „terroristische“ Bodenziele beschießen, so derzeit vor allem in Pakistan und Afghanistan, Somalia und Yemen.
Doch diese Form der „Jagd auf Terroristen“ ist alles andere als präzise und sauber, denn bei den Explosionen, mit denen die Terrorverdächtigen quasi hingerichtet werden, sterben auch immer wieder zahlreiche Unbeteiligte bzw. Zivilisten, z.B. durch den Beschuss von Wohngebäuden, PKWs oder anderen zivilen Zielen. Die Folgen sind vielfältig und in ihrer Summe kaum absehbar…

Norbert Schepers, Politikwissenschaftler und Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, gibt eine Einführung in das Phänomen des Drohnenkrieges, ordnet diesen in den sicherheitspolitischen Hintergrund ein und bietet einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen.

Die Veranstaltung findet in Gemeinschaftsarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Der Eintritt ist frei.


1 Antwort auf „Die Drohnenkriege – Vom Krieg gegen den Terror zu den Roboterkriegen der Zukunft?“


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